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Revenge - the Show

Termin: Do, 9. September 2010 | 20 Uhr
Ort: Theaterhaus Berlin Mitte | raum 003
Eintritt: EUR 8,- | 6,- (erm.)

Idee und Inszenierung: Tobias Schülke, Matthias Mühlschlegel
Spiel: Tobias Schülke
Musik: Georg Monninger, Christian Blasius

Revenge the Show basiert auf der Orestie von Aischylos. Das Stück entführt Text und Geschichte der Orestie in die Medialität des 21. Jahrhunderts.

Eine Gesellschaft, die Krieg führt. Die Orestie als Puppenspiel einer TV-Show. Aigisth - ein Puppenspieler, der die Kontrolle verliert...


Foto: P.Bulling


Frequenz 09 | 10

Künstlerische Plattform zwischen hörender & nicht-hörender Welt

Mit Unterstützung des Theaterhauses Berlin Mitte

Termin: 09. – 19. September 2010

Ort: galerie unter berlin • c/o huber&christen
        straßburgerstr. 53 • 10405 berlin
        www.galerie-unter-berlin.de

Eröffnung der Galerie unter Berlin c/o huber & christen
&
Auftakt der interdisziplinären Reihe <Frequenzen>


Installative Performance
Do 09. – So 12. 09. 2010 • 20.30 Uhr • € 13.- / 10,-
Do 16. – So 19. 09. 2010 • 20.30 Uhr • € 13.- / 10,-

Lesung
Fr 10. 09. 2010 und Fr 17. 09. 2010 • 19.30 Uhr • € 5, - / 3,-

KunstTANZfilm: Preview von „MAERE“

Fr 10. 09. 2010 und So 19. 09. 2010 • 22.15 Uhr • € 5,- / 3,-

Puppenbau und -spiel
Workshop für Kinder, 7 – 11 Jahre • Do 16. 09. 2010 • 11 – 17.30 Uhr

Gesprächsreihe*
Samstag 11. 09. 2010 • 19.00 Uhr, Vortrag Gebärdenpoesie
Samstag 11. 09. 2010 • 22.00 Uhr, Publikumsgespräch
Sonntag 12. 09. 2010 • 18.00 Uhr, Experimenteller Spaziergang
Samstag 18. 09. 2010 • 22.00 Uhr, Publikumsgespräch
Sonntag 19. 09. 2010 • 19.00 Uhr, Vortrag Gehörlosenkultur
* Alle Gespräche sind von einem Gebärdendolmetscher begleitet



Lenz Fragmente (UA)

Ein Stück von Katharina Gericke

Lenz Fragmente beschäftigt sich - kaleidoskopartig, fragmenthaft - in Szenen, Dramoletten und Monologen mit der Lebensgeschichte des Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz. Mit seiner Kindheit, seiner Zugehörigkeit zur literarischen Bewegung des Sturm und Drang, seinem Verhältnis zum großen berühmten Goethe. Dargestellt wird sowohl die Vergeblichkeit seiner Versuche, in der höfischen Gesellschaft Fuß zu fassen, als auch seine glücklichen Momente in der Natur und beim Schreiben. Am Ende folgt sein Absturz in die Krankheit, folgt sein Tod - es ist alles ein Spiel. Das Stück simuliert einen literarischen Abend, der eine Tragödie ist. Und es lädt Spieler und Publikum zur Zertrümmerung einer Deutschstunde ein.

Termin:
Fr | 10. September 2010 | 20 Uhr (Premiere)
Sa | 11. September 2010 | 20 Uhr
15. und 17. September 2010 | 20 Uhr

Ort: Theaterkapelle, Boxhagener Str. 99, Berlin-F'hain, www.theaterkapelle.de

Eintritt: EUR 12,- / Erm. 6,-

Mehr Infos zur Autorin: http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Gericke




Under The Big Chestnut Tree

Performance: Michele Gatta & Motoko Yokota

Termine: Fr, 10. und Sa, 11. September 2010, jeweils 21 Uhr
Ort: ACUD-Theater
Eintritt: 7,- EUR / 5,- EUR (ermäßigt)
Kartenvorbestellung: 030-443 59 497

Körper-Performance von und mit Michele Gatta & Motoko Yokota
Die Performer Michele Gatta und Motoko Yokota sind dafür bekannt, dass sie mit einfachen Readymades aus dem Baumarkt auf einer Bühne labyrinthische Strukturen aufbauen können. Der Theaterraum wird zu einem Labor, in dem spielerisch die Bewegungen der eigenen Körper untersucht werden. Unter dem Titel "Under The Big Chestnut Tree " wollen sie im ACUD-Theater den eigenen Schaffensprozess (von der ersten Idee bis zur vorliegenden Performance) als eine permanente Selbstfindung thematisieren.

"During the process of making we found interest in space and materials, how can you start moving from that? We found ourself being body inside a changing space, passing throw different not planned worlds. What is inside, what is outside? Watching at this process its also the making of it, what do you see at the end?"

ACUD-Theater
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin-Mitte




Fighting Jeanne

präsentiert von der freien Jugendtheatergruppe awesomeblé aus Hanau.

Termin:
11. September 2010 | 19 Uhr
Ort: Theaterhaus Berlin Mitte | raum 003
Eintritt: EUR 7 / 5 (ermäßigt)

Premiere und Aufführungen im Nachbarschaftshaus Lamboy Tümpelgarten, Hanau (26. – 29. August 2010)

Zwei Stücke und zweimal die Frage nach der Grenze zwischen Realität und Fiktion: Wer bin ich? Was passiert, wenn ich dem einzigen Menschen, den ich zu kennen glaube und dem ich vertraue, nicht mehr glauben kann – was, wenn ich mein eigener Feind werde?

Fight Club nach Chuck Palahniuk
Ein lebensüberdrüssiger Angestellter eines Autokonzerns findet sich mit einer Pistole im Mund auf dem Dach des höchsten Gebäudes der Welt wieder. Eigentlich hatte er nur einen Ausweg aus seinem beengten Leben gesucht, doch durch die Begegnung mit einer suizidgefährdeten Kettenraucherin und einem dubiosen Seifenhändler gerät alles aus den Fugen.
Was tun, wenn sich das eigene Leben in einen Alptraum verwandelt, aus dem es kein Erwachen gibt? Und wo verdammt noch mal ist Tyler Durden?

Butterfliegen in geschlossenen Räumen
Eine junge Frau in einem Raum, eine Zelle. Sie scheint verwirrt. Nennt sich Johanna. Die Heilige. Redet mit sich selbst. Die Lage spitzt sich zu: Sie ist nicht allein in ihrer Zelle. Zwei junge Frauen, ihr zum Verwechseln ähnlich und scheinbar unsichtbar für andere, beginnen ein grausam-sadistisches Spiel um Wahrheit, Sinnestäuschung und Verrat. Als dann auch noch ein junger britischer Schmetterlingsforscher namens Lionel auftaucht, der seine verschollene Liebe sucht, verschwimmen endgültig die Grenzen zwischen Leben und Tod, Realität und Trugbild.
 
Regie: Hanna Werth und Antonia Bär

www.awesomeble.de

Foto: Markus Werth



Ensemble Hanagumi

Konzert und Workshop

Termin: Mi, 15. September 2010 | 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Ort: Theaterhaus Mitte Berlin | raum 003
Tickets: EUR 7,- | 5,- (erm.)

Unter dem Motto Tradition trifft Moderne kommt das traditionell japanische Ensemble Hanagumi für einen Workshop aus der fernöstlichen Metropole Tokio nach Deutschland. Im Gepäck haben sie altertümliche Instrumente wie Shakuhachi und Koto, mit denen sie ein Crossover der ganz besonderen Art mit Jazz-Percussionist Andrea Marcelli gestalten möchten.

Ablauf:
20 Uhr: Konzert (Dauer: 30 min.)
Pause
ca. 21 Uhr: Workshop mit dem Ensemble Hanagumi (Dauer: ca. 30 min.)

Zum kulinarischen Genuss wird Sushi angeboten.

Anmeldung ist erwünscht.
Kontakt: Frau Goto-Hintze, Tel.: 030-83221786

Mehr unter www.berlin-nihongo.de 

Foto: Goto-Hinze



Eine Frau allein

Solo-Theaterstück von Dario Fo

Regie und Spiel: Barbara Wittmann

Termin: Fr, 17. September 2010 | 20 Uhr
Ort: Theaterhaus Berlin Mitte | raum 003

Dauer: 50 min.

Zum Stück
Maria wird von ihrem Ehemann zu Hause gefangengehalten und benutzt. Außerdem wird sie von ihrem Schwager und anonymen Telefonanrufen sexuell belästigt. Unsere einsame Frau ist eine naive, einfache Person, die es kaum glauben kann, endlich jemandem von sich erzählen zu können, wenn auch auf der anderen Straßenseite. Sie spricht oft sehr witzig über sich und doch wird man einen bitteren Nachgeschmack spüren.
Dario Fo und Franca Rame schrieben das Stück in den 1970er Jahren, um die Frauenbewegung in Italien zu unterstützen. Die Parallelen der Situation von Maria zur Lebenssituation von Frauen in Deutschland sind offensichtlich: Die Notwendigkeit von Frauenhäusern über Zwangsehen bis hin zu Ehrenmorden an Frauen führen das immer wieder drastisch vor Augen.
Barbara Wittmann interpretiert das Stück auf sehr persönliche Weise. Sie verzichtet auf schrille Effekte und appelliert in ihrer Spielweise an die Innenwelt, in die sich der Mensch in der Einsamkeit und Not zurückzieht.

Foto: Produktion B. Wittmann